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Montag, 22. Januar 2018

Objektbetreuung

In seiner Ein­bin­dung ist der Ver­ein eine der ganz we­ni­gen In­sti­tu­ti­o­nen in un­se­rem Lan­de, die sich ne­ben den staat­li­chen/be­hörd­li­chen Wei­sun­gen und Vor­ga­ben eine ei­ge­ne - un­ab­hän­gi­ge/neu­tra­le - Meinung er­lau­ben und die­se nach aus­sen/öf­fent­lich ver­tre­ten kön­nen.       

Seit Jahr­zehn­ten sam­meln wir Er­fah­run­gen von Denk­malei­gen­tü­mern und ver­su­chen in schwie­ri­gen/ver­fah­re­nen Si­tu­a­ti­o­nen ziel­füh­rend zu ver­mit­teln und zu hel­fen.     

Da­rü­ber hi­naus sind wir be­müht, Prob­le­me in der Denk­mal­pfle­ge im en­gen Zu­sam­men­wir­ken mit In­sti­tu­ti­o­nen und Be­hör­den klar an­zu­spre­chen um Ver­bes­se­run­gen zu er­wir­ken, um so die Ak­zep­tanz von denk­mal­pfle­ge­ri­schen An­lie­gen in der Be­völ­ke­rung zu ver­bes­sern.         

Als Eigentümer eines in der Denkmalliste eingetragenen Bau-Denkmals ist man grundsätzlich verpflichtet, bei beabsichtigten Veränderungen vorab eine denkmalpflegerische Erlaubnis einzuholen. Doch sollte man dies nicht unvorbereitet tun.   

Unser Ziel ist es, die Beratungsqualität in Behörden zu steigern und deren Überzeugungs-Arbeit zu verbessern. Das Denk­malamt als "Angst­be­hör­de" ist lei­der noch viel zu viel in den Köp­fen der Men­schen verankert. Die tra­gi­sche Fol­ge sind auch heu­te noch vie­ler­orts Ob­jekt­zerstö­run­gen aus Angst vor be­hörd­li­chen Re­pres­sa­li­en und Un­wis­sen­heit sei­tens der Ob­jekt­ei­gen­tü­mer.         

Aus diesen Gründen fordert der DMF e.V. seit Jahrzehnten dringend strukturelle Veränderungen in der praktischen Denk-mal-Pflege.

Wer sich bei uns beraten läßt, muß keine Angstvor mißbräuchlicher Verwendung haben! 
Ihre Informationen werden absolut vertraulich gehandhabt.

In un­se­rer Funk­ti­on als neu­tra­le Be­ra­tungs­in­sti­tu­ti­on bie­ten wir die Pro­jek­tie­rung und Lei­tung von Baum­aß­nah­men an. Auf­grund un­se­rer wis­sen­schaft­li­chen Ein­bin­dung in die WTA e.V. wie auch im DMF e.V. sind wir in der Lage, an­de­re Vor­ge­hens­wei­sen als die - be­hörd­lich vor­ge­ge­be­nen/emp­foh­le­nen - aufzu­zei­gen und so­mit dem Ob­jekt wie den Mög­lich­kei­ten des Ei­gen­tü­mers bes­ser ge­recht zu wer­den.         

Nicht sel­ten sind die­se Vor­ge­hens­wei­sen un­ter dem Strich deut­lich güns­ti­ger und ef­fi­zi­en­ter, als wenn Sie sich auf lang­wie­ri­ge, unkal­ku­lier­ba­re staat­li­che Zu­schuß-Ver­fah­ren ein­las­sen.

Un­se­re PDF-In­for­ma­ti­on
"Vor­ge­hens­tipps für Ei­gen­tü­mer von Denk­mal-Ob­jek­ten"
ent­hält eine Zu­sam­men­fas­sung 50-jäh­ri­ger Pra­xi­ser­fah­rung von en­ga­gier­ten Sach­ver­stän­di­gen und Denk­mal­pfle­gern aus den Be­rei­chen Kunst-, Kul­tur- und Denk­mal­pfle­ge, Re­stau­rie­rung, Kon­ser­vie­rung, Bausa­nie­rung und Pro­jekt­pla­nung.         

Er soll Ih­nen als Ei­gen­tü­mer ei­nes Denk­mal-Ob­jek­tes als Leit­fa­den die­nen, sich im viel­fäl­ti­gen Marktan­ge­bot zu­recht­zu­fin­den, Ge­fah­ren zu er­ken­nen und Hin­ter­grün­de zu be­leuch­ten.         

Der DMF e.V. ho­ff­t, Ihnen mi­t diesen Hinweisen bei der ­Erhal­tun­g Ihres Ku­lt­urgutes w­eit­er­geholfen zu ­hab­en u­nd wünscht für Ihr ­Projekt­ Glück, aber ­auch Freude und Lust beim schritt­wei­sen Ent­de­cken Ih­res­ Ob­jektes.­ Ein­ al­tes Hau­s ­als Zeit- und Geschichtsdokument zu ­restaurier­en od­er zu re­no­vie­ren heißt auch "Rei­sen ­dur­ch ­die Vergan­genhe­it"­ und "Geschichte er­le­ben dür­fen".

Ihre ge­won­ne­nen Erfahrungen­ bzw­. d­ie V­erwertbarkeit unserer R­atsc­hl­äg­e intere­ssie­rt uns sehr.         

Eine Re­ak­ti­on von Ihnen­ würde uns sehr freu­en.         

Ver­bes­se­rungs­hin­wei­se und Vorschläge nehmen wir ger­ne ent­ge­gen und sind für uns eine wich­ti­ge Re­so­nanz.         

Für Be­ra­tun­gen und I­nf­ormationen stehen wir jed­erzeit zur­ Ver­fü­gung.